Falkenberg triumphiert im Herzberger Stadtderby

Landesklasse Männer Staffel 2 - 2.Spieltag

VfB Herzberg 68 2. – ESV Lok Falkenberg 1.  2: 6 (2858 Kegel: 2937 Kegel)

Nachdem die Falkenberger um Mannschaftskapitän Guido Hofmann schon am 1.Spieltag in der Fremde überraschend gewannen, wollte man natürlich auch in Herzberg punkten, was am Ende durch eine geschlossene Mannschaftsleistung auch gelang.

Schon im 1. Durchgang war zu erkennen, dass ein Sieg auf den schwer zuspielenden Bahnen von Herzberg durchaus möglich ist. Denn wenig Mühe hatte das Falkenberger Starterpaar mit Kai Bäckta (497 Kegel, 3 SP, 1 MP) und dem Ersatzspieler Maximilian Senkel (504 Kegel, Mannschaftsbester, 2,5 SP, 1MP) gegen Holger Franke (456 Kegel, 1 SP) und Roland Petrick (471 Kegel, 1,5 SP).
Mit einem Gesamtkegelvorsprung von 74 Kegel und 2: 0 MP ging man mit René Schulze und Christian Lehmann in den 2. Durchgang.
Nachdem René Schulze (487 Kegel, 4 SP, 1 MP) seinen Gegenüber Timo Andreas (439 Kegel) in allen 4 Sätzen bezwingen konnte, war ein Sieg in greifbarer Nähe gerückt. Christian Lehmann (483 Kegel, 1 SP) hatte es gegen den Routinier Jürgen Wolf (526 Kegel, Tagesbester, 3 SP, 1 MP) schon schwerer.  Mit nur einem Satzgewinn konnte Christian gegen einen stark spielenden Wolf am Ende sein Match nicht gewinnen.
Dennoch - mit 3 MP (Mannschaftspunkten) und einen mittlerweile angewachsenen 79 Gesamtkegel Vorsprung ging man mit Dieter Schunack und Luca Hofmann in den finalen Durchgang.
Die Gastgeber versuchten jetzt nochmal alles um eine Niederlage zu verhindern. Im 1. Satz legten sie los wie die Feuerwehr und die Falkenberger verloren ihren Satz und 33 Kegel. Jetzt hofften die Herzberger mit Ronny Barz (488 Kegel, 1 SP) und Torsten Bittermann (478 Kegel, 3 SP, 1 MP), dass es so weiter geht und man das Spiel noch kippen kann. Aber zum richtigen Zeitpunkt konnte vor allem Dieter Schunack (499 Kegel, 3 SP, 1 MP) seinen Gegner in den Sätzen 2,3 und 4 besiegen und am Ende den wichtigen und entscheidenden MP, was letztendlich zum Sieg beitrug, einfahren. Da war es auch nicht mehr wichtig, dass Luca Hofmann sein Spiel gegen Bittermann verlor.

Dieter Bäckta