Spitzenduo in der Rhinstadt zu Gast

Vorschau Bundesliga

Nach sieben Monaten spielen die Erstliga -Bohlekegler des SV90 Fehrbellin an diesem Wochenende endlich wieder auf der Heimbahn um die Bundesligapunkte. Nachdem man in der letzten Saison in den elf Heimspielen den Dreier holte, will man diese Serie weiter fortsetzen. Wichtig wird sein wie man nach so langer Zeit gleich mit allen Spielern konstant spielen wird. Immerhin reisen mit Union Oberschöneweide (Samstag, 13 Uhr) und der Spielgemeinschaft Michendorf/Seddin (Sonntag, 10 Uhr) die beiden Teams an, die am ersten Doppelspieltag jeweils zwei Siegen einfahren konnten und somit gute Chancen haben die Meisterrunde zu erreichen. Aber nicht nur die drei Zähler sind wichtig, auch jetzt schon muss man sehen, das man für die laufende Saison eine gute kleine Wertung vorlegen kann. Auf 90er Seite wird Benjamin Münchow (Urlaub) nicht zur Verfügung stehen. Das Gästeteam wird am Samstag nicht nur mit ihren beiden Nationalspielern Andre` Franke und Andre´ Krause in die Rhinstadt anreisen. Im Aufgebot steht auch der Ex-90er Markus Ringgenberg der in die Bundeshauptstadt wechselte. Da die Bahnanlage zehn Jahre seine Heimstätte war, hoffen die Unioner besonders auf seine Dienste.

Am Sonntag kommt es dann zum Teil 2 des Brandenburg-Derbys. Vor drei Wochen mussten die Mannen um Kapitän Dirk Sperling eine herbe 3:0 Niederlage einstecken. Nun will das 90er Sextett den Spieß umdrehen. Die Kegler von der Spielgemeinschaft Michendorf/Seddin wollen natürlich weiter auf Kurs Meistergruppe bleiben. 

Die beiden Ruppiner Zweiligateams BBC91 Neuruppin und SV90 Fehrbellin II müssen nach dem erfolgreichen Saisonauftakt auf der Heimbahn nun in der Fremde antreten. Und die Gegner haben es in sich. Der KC Einheit Schwerin ist als Erstligaabsteiger Staffelfavorit. Am Samstag reisen die 90er nach Mecklenburg-Vorpommern, die Kreisstädter geben am Sonntag erstmals ihre Visitenkarte in Schwerin ab. Ein Punktgewinn wäre bereits ein Riesenerfolg. Der zweite Wochenendgegner ist der SV Binde. Auch auf der Bahnanlage in Sachsen-Anhalt gab es für die Gastmannschaften in der Vorsaison nichts zu holen. Zudem holte das Binderteam bereits am ersten Auswärtswochenende in der Bundeshauptstadt beim NKC 72/Iduna Berlin II den ersten Dreier. Auch hier wär der Gewinn des Zusatzpunktes mehr als ein Achtungszeichen.    

Peter Wolski